Hilft Schäfchenzählen wirklich beim Einschlafen?



Es gibt Nächte, da kann man einfach nicht einschlafen. Im Kopf drehen die Gedanken Karussell, man dreht sich von links nach rechts, von rechts nach links und es will einfach nicht klappen mit dem Einschlafen. In diesem der Verzweiflung nahen Prozedur kommt dann auch mal der Gedanke, sich dem Schäfchen zählen hinzugeben. Man denkt also ganz bewusst an ein süßes, weiches Schäfchen, dass über die Koppel springt und beginnt langsam gedanklich zu zählen: EINS-------ZWEI-------DREI------usw., die Eintönigkeit dieses Spieles soll uns ablenken von anderen Gedanken, uns müde werden  und somit besser einschlafen lassen.

Aber was ist dran an dieser Theorie? 🤔

Vermutlich ist diese Methode in einer Zeit entstanden, als die Schäfer ihre Schafe auf der Weide hatten. Tag und Nacht. Und damit ihnen kein Schaf abhandenkommt, musste gezählt werden. Und ... so erzählen es die Leute, diese Schäfer sind des Öfteren beim Zählen ihrer Schafe eingeschlafen (und mussten, wenn sie erwachten, mit dem Zählen wieder von vorne beginnen) Aber kann man denn nicht auch andere Dinge zählen, um in den Schlaf zu finden? Auch wenn man diesem Mythos nicht ganz vertraut, so assoziieren uns Schafe ein flauschige und wohlige Wärme, ihr weißes Fell lässt uns an Polster und Decken denken. Oder an eine bauschige Wolke, auf der wir dem Schlaf entgegen schweben 😀


Jedoch, eine wissenschaftliche Studie widerlegt den Glauben an das Schaf. 2003 haben Wissenschaftler aus Großbritannien eine Studie zu diesem Thema durchgeführt: Das Ergebnis? Schäfchen zählen hilft nicht bei beim Einschlafen, sondern bewirkt genau das Gegenteil – es verzögert nur den Einschlafprozess. Das Zählen erzeugt Stress und nervt die Teilnehmer der Studie. Verständlich – wir assoziieren mit Zählen eher Schule, Geld oder ähnliches. Außerdem muss sich das Gehirn bei höheren Zahlen die bei Einschlafproblemen schnell erreicht werden viel mehr konzentrieren Die Studie gibt uns jedoch direkt die passende Alternative: In der Vergleichsgruppe wurde den Teilnehmern gesagt sie sollen sich eine für sie entspannende Szene vorstellen. Das kann zum Beispiel das sanfte Meer am Strand sein, ein Bergpanorama oder ein plätschernder Bach durch eine Wiese. Der Gedanke an einen Strand macht uns müde. Wer statt den Schäfchen nun eine beruhigende Szene vor sich sah, konnte im Schnitt 20 Minuten schneller einschlafen. 😴






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