Sleep well – sleep tight. Die selbstgemachte Schlafmaske für den tiefen Schlaf

  • Autor: Maria Ratzinger
  • Kategorien: Allgemeines
  • veröffentlicht: 06/12/2017

Wie der Name „Nachtruhe“ schon sagt, brauchen wir Ruhe. Sowohl vor Lärm, als auch Licht. In vielen Schlafzimmer blinkt und blinzeln oft Standby-Lichter, Handys oder die Straßenlaterne durch den Vorhang. All diese kleinen Lichtquellen nennt man „Licht-Smog“, die uns am Einschlafen hindern oder nicht fest schlafen lassen. Dabei ist es für unseren Körper sehr wichtig so wenig Licht wie möglich in der Nacht ausgesetzt zu sein, um die ideale Tiefschlafphase zu erreichen und uns so gut wie möglich zu regenerieren. Das ist aber nicht nur in den eigenen vier Wänden so, sondern auch auf Flugreisen oder Hotelzimmern. Oder wenn man einfach mal tagsüber kurz ein Nickerchen machen möchte.

Warum das so ist? Das hat natürlich auch mit unseren Hormonen zu tun, denn Melatonin wird bei Dunkelheit ausgeschüttet – weswegen wir oft auch im Winter besonders schnell müde werden, da der Körper bei Sonnenuntergang schon instinktiv auf Schlaf schaltet und wir uns im wahrsten Sinne des Wortes im Winterschlaf befinden.

Damit wir aber zum richtigen Zeitpunkt müde werden – und uns nicht von äußeren Einflüssen stören lassen – können wir immer auch ein wenig nachhelfen. Und so bin ich auf die Schlafmaske gekommen.

In Geschäften findet man viele, doch selten sind auch so groß, dass sie das Gesicht vollständig abdecken. Manchmal sind sie auch aus unangenehmen Polyester und lassen die Haut regelrecht schwitzen. Alles Kriterien, die die Schlafmaske nutzlos machen.

Um die perfekte Schlafmaske zu machen, habe ich also nicht nur eine eigene Vorlage gemacht, sondern auch Stoffreste gewählt, die aus Baumwolle bestehen. Es ist außergewöhnlich, wie wenig Material man braucht für dieses DIY!

Die DIY-Schlafmaske ist am besten mit einer Nähmaschine zu machen, doch man kann sie auch mit der Hand vernähen. Das ist überhaupt kein Problem. Allerdings sollte man sich dann ein paar Stunden (Sonntagnachmittag!) Zeit nehmen.

 

Und das brauchst du dafür:

Dunkle Stoffreste
Faden & Nadel bzw. Nähmaschine
Schere
Kreide zum Vorzeichnen
ausgedruckte Vorlage
Stickrahmen
Stickgarn in einer dazupassenden Farbe
Gummiband (ca. 1 cm breit)

  1. Lege den Stoff auf und zeichne die Konturen mit einer Schnittzugabe von mind. 1 cm nach dem Schnitt. Es werden 2 gleiche Stoffstücke gebraucht. Sie sind der Vorder- und Hinterteil für die Schlafmaske.
  2. Spanne die Vorderseite in den Stickrahmen ein. Male die Augen wie nach dem Vorbild des Schnitts mit einer Kreide auf und beginne sie nachzusticken. Du kannst dabei mehrmals nach vorne und hinten sticken.
  3. Miss das Gummiband ab: Dazu legst du es an die Hinterseite deines Kopfs und führst es bis zu den Ohren an beiden Seiten. Ein paar Zentimeter mehr können nicht schaden. Wenn es zu lange sein sollte, kann man es einfach nach Bedarf abschneiden. Die Schlafmaske sollte eng anliegen, damit sie auch nicht während des Schlafs verrutschen kann. Probiere es so lange bis du sie festnähst!
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4. Nähe aus einem Stoffstreifen einen Schlauch (drehe ihn anschließend von innen nach außen!) und ziehe ein Gummiband durch.

5. Nimm das bestickte Vorderteil und das Hinterteil. Lege sie aufeinander und lege an den Ende den Stoffschlauch mit dem Gummiband ein. Achte darauf, dass die Kanten nach innen gelegt werden, damit sie gut vernäht sind.

6. Vergiss nicht an den beiden Seiten das Band einzunähen.
Schon ist es fertig!

Tipp: Du kannst die Kanten noch mit einem Satinband veredeln. Dieses kann beispielsweise in einer Kontrastfarbe gehalten werden. Wenn dir die Schlafmaske nicht dick genug ist – noch immer Licht durchkommt – kannst du auch mehrere Stoffschichten einfügen und vernähen.

Wer möchte kann statt den Wimpern auch einen Schriftzug aufsticken. Sei kreativ!

Die Schlafmasken eignen sich auch perfekt als selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk für die ganze Familie. Hier könnte man beispielsweise die Initialen seiner Liebsten aufsticken.